Versionv1

So funktioniert es

Lesen Sie dies, sobald das Snippet aus dem Schnellstart steht. Es erklärt was im Browser passiert, damit GTM und Anbieter-Tags nachvollziehbar sind.

1. Was beim Seitenaufruf läuft (Reihenfolge)

Jeder Besuch folgt grob dieser Sequenz:

  1. HTML wird geparst. Früher <head>-Inhalt läuft in Reihenfolge.
  2. window.INTA wird ausgeführt — nur Konfiguration (Policy-URL, Domain, Firma, optionales gtagId, UI-Optionen). Lädt keine Drittanbieter-Tracker.
  3. uc.js lädt — CMP-Bootstrap von consents.cdn.intastellarsolutions.com. Soll vor Analytics, Ads oder Pixeln laufen, die Einwilligung voraussetzen.
  4. Rest von <head> und Body — GTM, gtag, Meta, Embeds usw.

Läuft Schritt 3 nach GA4 oder einem Pixel, können Cookies oder Treffer vor der Nutzerwahl entstehen—unter DSGVO-artigen Regeln schwer zu rechtfertigen und in Reports verwirrend. Deshalb verlangt der Schnellstart die Spitze von <head>.

2. Wie „Blockierung“ wirklich funktioniert

„Blockierung“ bedeutet hier: Nicht notwendiges Tracking darf sich nicht verhalten, als hätte der Besucher bereits voll eingewilligt, bevor er mit dem Banner interagiert.

Das entsteht gemeinsam durch:

TeilRolle
CMPZeigt UI, speichert Wahl, wendet dokumentierte Signale auf unterstützte Stacks an.
LadereihenfolgeZu späte oder falsche Reihenfolge macht die CMP wirkungslos—siehe Skript-Lebenszyklus.
GTM-Trigger & Tag-EinwilligungTags dürfen nicht nackt auf „All Pages“ vor Einwilligung feuern, außer Ihr Rechtsmodell erlaubt es ausdrücklich.
Anbieter-APIsGoogle Consent Mode v2, Meta-Consent-Parameter usw.—jeder Anbieter definiert das Verhalten.

Fest eingebundene <script src="https://…">-Tags im HTML werden nicht automatisch umgeschrieben. Sie müssen sie unter die CMP verschieben oder sperren (GTM, dynamisch nach Einwilligung).

3. Bevor der Besucher wählt

Bis eine Wahl gespeichert ist (oder Defaults Ihres Setups greifen):

  • Marketing-/Analytics-Tags sollten eingeschränkt bleiben oder nicht so feuern, als lägen volle Ad-/Analytics-Cookies vor—abhängig von GTM und Anbieter-Konfiguration.
  • Google-Tags können bei Consent Mode mit gtagId und passenden Defaults einwilligungsbewusst arbeiten (inkl. begrenzter Pings im Advanced Mode—siehe Google Consent Mode).

4. Nach der Wahl des Besuchers

Wenn der Besucher akzeptiert, ablehnt oder granular wählt:

  1. Die CMP speichert die Entscheidung (vorbehaltlich Cookie-/Speicherregeln).
  2. Integrierte Anbieter erhalten aktualisierte Einwilligungssignale, wo konfiguriert (z. B. Google Consent Mode bei gesetztem gtagId und korrekt verdrahteten Tags).
  3. GTM sollte abhängige Tags nur feuern, wenn Trigger zum neuen Zustand passen (benutzerdefinierte Ereignisse, Consent-Prüfungen usw.).

GTM / dataLayer: Bei Änderung der Einwilligung pusht das Banner cookie_consent_update in dataLayer. In GTM nutzen Sie einen Benutzerdefiniertes Ereignis-Trigger mit diesem Namen, damit Tags bei Akzeptieren/Ablehnen/granular reagieren—siehe Ereignisse und API. Es gibt weiterhin keine dokumentierte globale window.IntastellarConsents.*; prüfen Sie die Data Layer-Ansicht in der GTM-Vorschau für die aktuelle Payload-Form.

5. Wie GTM und GA Signale erhalten

  • GTM: Empfohlenes Muster: Benutzerdefiniertes HTML-Tag mit demselben window.INTA + uc.js-Snippet, ausgelöst bei Consent Initialization – All pages, vor einwilligungsabhängigen Tags. Siehe Google Tag Manager.
  • GA4 / Google Ads: Mit settings.gtagId und Consent-Mode-bewussten Tag-Einstellungen passen sich Google-Tags dem Consent an statt still „voll an“ zu sein.
  • Meta Pixel: Einwilligung über Metas Optionen und Ihre Trigger-Zeitpunkte—siehe Meta Pixel.

6. Warum Messung nicht „kaputtgehen“ muss

Nach Ablehnung oder eingeschränkter Einwilligung können Plattformen wie Google weiter aggregierte oder modellierte Kennzahlen zeigen (laut ihren Richtlinien). Das ist nicht dasselbe wie uneingeschränktes personenbezogenes Tracking.

Nach Akzeptieren kann volle Messung wieder laufen, wenn Ihr Container Tags nach bekannter Einwilligung feuert.

Wir versprechen keinen „null Effekt auf Analytics“—wir dokumentieren Reihenfolge + Consent Mode + Trigger, damit Ergebnisse erklärbar und prüfbar sind.

7. Was die CMP nicht leistet

  • Ersetzt weder Datenschutzerklärung, Anbieterliste noch rechtliche Freigabe.
  • Behebt nicht Tags, die über der CMP stehen oder Consent-APIs ignorieren.
  • Garantiert keine Konformität ohne Ihre korrekte Konfiguration.

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